1. FC Köln: Planungen mit Jorge Meré – Verkauf des Spaniers kein Thema mehr

Armin Veh
Armin Veh

Armin Veh (Foto: foto2press)

Nach dem insgesamt eher glücklichen 2:0-Auftaktsieg am vergangenen Wochenende beim VfL Bochum will der 1. FC Köln am Montagabend gegen den 1. FC Union Berlin auch die ersten drei Heimpunkte der neuen Saison einfahren. Dabei nicht mithelfen kann allerdings der in Bochum mit Gelb-Rot vom Platz gestellte Jorge Meré, der nun für das Duell mit den Eisernen gesperrt ist.

Für den Spanier dürfte Lasse Sobiech in der Innenverteidigung beginnen. Der Neuzugang vom FC St. Pauli hat sowohl in der Vorbereitung als auch in der Schlussphase in Bochum bereits bewiesen, ebenfalls ein starker Partner für den aktuell im Abwehrzentrum gesetzten Rafael Czichos zu sein. Sollte Sobiech auch gegen Union Berlin überzeugen, würde es für Trainer Markus Anfang keine leichte Entscheidung, die Mannschaft anschließend für das Pokalspiel beim BFC Dynamo aufzustellen.

Dann wird Meré wieder zur Verfügung stehen und zurück ins Team drängen. Dass der 21-Jährige den Verein noch in der bis 31. August laufenden Transferperiode verlässt, ist derweil ausgeschlossen, wie Geschäftsführer Armin Veh nun gegenüber „Bild“ betonte: „Jorge hatte eine Ausstiegs-Klausel, die aber abgelaufen ist. Womit im Grunde alles gesagt ist. Man muss sich ja nur unseren Kader anschauen. Ein Wechsel ist überhaupt kein Thema.“

Zuletzt waren wieder Spekulationen aufgekommen, nachdem am Mittwoch Meres Berater zu Gesprächen am Geißbockheim weilte. Dabei ging es aber wohl zuvorderst um die von Seiten des Vereins angestrebte Verlängerung des ohnehin noch bis 2022 gültigen Vertrages samt Anpassung des Gehaltes und vermutlich auch der Wechseloptionen. Aktuell zögert Meré aber noch mit seiner Zusage und will vermutlich sowohl die Entwicklung des Vereins als auch seine eigene abwarten.

Fragezeichen hinter Hector

Neben Mere fällt auch Marco Höger, der nach einer Schulterverletzung immerhin wieder Teile des Mannschaftstrainings absolviert, gegen Union aus. Ebenso wie die beiden Rechtsverteidiger Benno Schmitz und Matthias Bader, sodass erneut Marcel Risse hinten rechts gefragt ist.

Ob Jonas Hector am Montag mitwirken kann, ist noch offen. Der Nationalspieler konnte am Donnerstag und Freitag aufgrund von Magen-Darm-Problemen nicht voll trainieren.

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