2:0 gegen Gladbach: Schalke gelingt Traumstart in die Rückrunde

Wagner Schalke Champions League

Führt er Schalke in dieser Saison in die Champions League? Trainer David Wagner. (Foto: foto2press)

In der vergangenen Saison wäre der FC Schalke 04 fast in die zweite Liga abgestiegen, jetzt sind die Königsblauen plötzlich ein ernsthafter Kandidat für die Champions League. Der völlig verdiente 2:0-Heimsieg am Freitagabend gegen Borussia Mönchengladbach untermauerte den starken Eindruck der Hinrunde – auf Schalke darf ab sofort von der Königsklasse geträumt werden. Den Rückstand auf Gladbach hat Schalke durch den Triumph auf zwei Punkte verkürzt. Es deutet alles darauf hin, dass das Team von Trainer David Wagner bis zum Ende ganz oben in der Tabelle mitmischt. Matchwinner am Freitag war Neuzugang Michael Gregoritsch, der an beiden Treffern direkt beteiligt war.

Als hätte es die Winterpause nie gegeben, haben sowohl Schalke als auch Gladbach die Trends aus den letzten Wochen vor dem Jahreswechsel fortgesetzt. Schalke ist jetzt seit neun Heimspielen in der Bundesliga ungeschlagen – und die Borussia kriegt auswärts einfach nichts mehr auf die Kette. Aus den vergangenen vier Auswärtspartie holte Gladbach nur einen einzigen Punkt.

Die besten Wetten für Bayern vs. Schalke (25.01.) Perfektes Wettangebot Toller Bonus Hohe Quoten

Gregoritsch vergibt zunächst Mega-Chance

Die Gastgeber wirkten von Beginn an wacher, spritziger und aggressiver in den Zweikämpfen. Gladbach war viel zu passiv und leistete sich haarsträubende Fehler im Spielaufbau. Schon nach sechs Minuten hätte Schalke eigentlich zwingend in Führung gehen müssen, aber Gregoritsch scheiterte nach einer Raman-Flanke aus nur vier Metern an Gladbachs Keeper Sommer.

“Was einem da durch den Kopf geht…”

Die vergebene Riesenchance führte der Österreicher anschließend auf mangelndes Selbstvertrauen zurück: “Normalerweise suche ich mir die Ecke aus und dann ist der Ball drin. Aber ich habe ein halbes Jahr nicht gespielt, da wollte ich ihn einfach aufs Tor bringen. Ich darf in der Öffentlichkeit gar nicht sagen, was einem da durch den Kopf geht, wenn man so ein Ding vergeigt.”

Rettung auf der Torlinie

Der Frust entlud sich bei Gregoritsch aber in noch mehr Einsatzfreude, der Stürmer rannte sich das Herz aus dem Leib und war fast überall auf dem Platz zu finden. “Er hat ein sehr laufintensives Spiel gemacht und sich super eingefügt. Ein perfekter Einstand”, lobte Schalkes Trainer David Wagner nach dem Schlusspfiff.

Denn Gregoritsch wurde in gleich drei Szenen zum entscheidenden Mann: Zuerst kratzte der 25-Jährige einen Kopfball von Gladbachs Thuram von der eigenen Torlinie (37.) und verhinderte damit den Schalker Rückstand.

Serdars Treffer lässt den Knoten platzen

Kurz nach der Halbzeit behauptete Gregoritsch den Ball dann ganz clever gegen drei Gegenspieler und spielte genau im richtigen Moment den öffnenden Pass auf Suat Serdar. Der Mittelfeldspieler führte den Ball noch ein paar Meter und schlenzte die Kugel dann trocken ins rechte Eck zum 1:0 (48.).

Gregoritsch diesmal eiskalt

Die Veltins-Arena kochte jetzt, der Treffer gab Schalke spürbar Auftrieb. Nur kurze Zeit später gelang den Knappen dann ein perfekter Konter: Serdar bediente Raman, der für Gregoritsch quer legte – diesmal behielt der Österreicher die Nerven und traf zum 2:0 (58.).

Die besten Wetten für Bayern vs. Schalke (25.01.) Perfektes Wettangebot Toller Bonus Hohe Quoten

Warum war Gladbach so schwach?

Gladbach versuchte danach noch einmal alles, blieb aber unterm Strich viel zu harmlos. So brachte Schalke den Sieg mühelos über die Ziellinie, der Start in die Rückrunde hätte kaum besser laufen können.

Bei den Fohlen wächst hingegen die Sorge, dass es in der zweiten Saisonhälfte mal wieder zu einem Einbruch kommen könnte – wie schon in den vergangenen Jahren. Und in der Tat war der Auftritt der Elf von Trainer Marco Rose seltsam blutleer und kraftlos. In Gladbach gibt es Diskussionsbedarf.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.