Borussia Dortmund: Abnehmer für Rode und Toprak in Sicht?

Borussia Dortmund
Mit Axel Witsel hat Borussia Dortmund vergangene Woche den siebten Neuzugang dieses Sommer präsentiert und damit nut über 73 Millionen Euro alleine an Ablösen ausgegeben. Demgegenüber stehen lediglich Transfereinnahmen in Höhe von rund 48 Millionen Euro und somit ein sattes Transferminus.

Deshalb und weil der Kader im Moment sowohl zu groß als auch zu teuer ist, muss Sportdirektor Michael Zorc derzeit zunächst Spieler abgeben, um noch weitere Verstärkungen wie den gesuchten Hochkaräter für den Sturm an Land ziehen zu können. Kandidaten für einen Wechsel gibt es einige, doch bei vielen Spielern tut sich wenig. Der erst im Vorjahr von der TSG 1899 Hoffenheim gekommene Jeremy Toljan etwa will um seine Chance kämpfen und den BVB nicht schon wieder verlassen. Der zuletzt an den VfB Stuttgart verliehen Youngster Dzenis Burnic, der keinerlei Einsatzchancen hat, besitzt unterdessen nur noch einen Vertrag bis 2019, was eine erneute Ausleihe unmöglich macht.

Abgelehnt wird ein Leihgeschäft derweil von den Beratern von Alexander Isak, der zwar nach wie vor als Top-Talent gilt, aber noch nicht die Reife für eine wichtige Rolle in der Bundesliga besitzt. Im Falle Nuri Sahin, der mit Witsel und Thomas Delaney neue Konkurrenz erhalten hat, ist derweil offen, wie beide Seiten planen. Doch dass der Deutsch-Türke dem BVB den Rücken kehren will, ist alles andere als sicher.

Sampdoria Genua an Rode interessiert

Immerhin bei zwei Spielern könnte es Bewegung geben, wobei der in türkischen Medien mit Fenerbahce Istanbul in Verbindung gebrachte Ömer Toprak eigentlich gar nicht zu den Streichkandidaten gehört. Und ob sich Toprak wie der BVB mit der von Fenerbahce offenbar angestrebten Ausleihe anfreunden könnten, erscheint noch mehr fraglich.

Für Sebastian Rode, der nach langer Verletzungspause inzwischen wieder fit ist, soll sich unterdessen laut Meldungen aus Italien Sampdoria Genua interessieren. Der 27-Jährige, der in Dortmund noch einen gut dotierten Vertrag bis ins Jahr 2020 besitzt, müsste allerdings in Sachen Gehalt wohl deutliche Abstriche machen.

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