BVB-Coach Favre gibt Meisterschaft noch nicht auf: “Alles ist möglich”

Favre will Meister werden BVB

Lucien Favre glaubt weiterhin an die Meisterschaft mit dem BVB. (Foto: foto2press)

Hinter Borussia Dortmund liegt eine unbefriedigende Hinrunde. Der BVB war als selbsternannter Meisterschaftsanwärter in die Saison gestartet, zur Winterpause liegt das Team von Trainer Lucien Favre aber nur auf Tabellenplatz vier. Besonders schmerzhaft waren die komplett unnötigen Punktverluste in den beiden letzten Partien vor dem Jahreswechsel gegen RB Leipzig (3:3) und in Hoffenheim (1:2). Dadurch ist der Rückstand auf den Spitzenreiter Leipzig bis auf sieben Zähler angewachsen. Kann der BVB in der Rückrunde trotzdem nochmal angreifen? Selbstverständlich – wenn es nach Lucien Favre geht. Der Coach glaubt weiterhin fest an die Titel-Chance.

Es gab Phasen in der ersten Saisonhälfte, da musste Lucien Favre sogar um seinen Job fürchten. Beim BVB lief es nicht rund – und der Trainer geriet mehr und mehr in die Schusslinie. Nach zwei desaströsen Auftritten gegen den FC Bayern (0:4) und zu Hause gegen den Aufsteiger SC Paderborn (3:3) folgte noch eine 1:3-Niederlage in der Champions League beim FC Barcelona.

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Favres Stuhl wackelte bedenklich

Das war der Moment, wo viele Experten schon mit einem Trainerwechsel in Dortmund rechneten. Dem Vernehmen nach waren die BVB-Bosse hinter den Kulissen bereits mit einem Plan B beschäftigt, es kursierten vor allem die Namen von Ralf Rangnick und Ralph Hasenhüttl rund um die Strobelallee.

Sieg gegen Hertha brachte die Wende – kurzzeitig!

Favres Schicksalsspiel war ausgerechnet das Duell mit seinem Ex-Club Hertha BSC – der nur wenige Tage zuvor Jürgen Klinsmann als neuen Trainer präsentiert hatte. Die Partie in der Hauptstadt stand auf Messers Schneide, nach einem Platzverweis für Mats Hummels musste der BVB in Unterzahl einen knappen 2:1-Vorsprung eine komplette Halbzeit lang verteidigen.

Mit Glück und Geschick gelang dies, Favre lief ausgelassen jubelnd über den Platz – und der BVB ließ drei wichtige Siege gegen Düsseldorf (5:0), Slavia Prag (2:1) und Mainz (4:0) folgen.

Fatale Punktverluste gegen Leipzig und Hoffenheim

Es hätte also alles im grünen Bereich sein können für die Borussia – wenn da nicht die zwei letzten Partien vor der Winterpause gewesen wären. Gegen Leipzig und Hoffenheim verspielte die Favre-Elf einmal mehr eine Führung, letztlich wurden so aus zwei möglichen Siegen bloß ein Remis und eine Niederlage.

Dadurch ist Dortmund beim Kampf um die Deutsche Meisterschaft weit zurück gefallen – satte sieben Punkte hinter den Tabellenführer aus Leipzig. Und auch Gladbach und die Bayern stehen in der Tabelle vor der Borussia.

Favre hat wieder alle Mann an Bord

Lucien Frave formuliert in einem aktuellen Interview mit dem kicker trotzdem eine Kampfansage an die Konkurrenz: “Alles ist möglich. Sieben Punkte Rückstand ist machbar – das sind nur zwei Siege und ein Unentschieden.”

Hoffnung macht den Fans und Verantwortlichen des BVB auch die personelle Lage. Im Winter-Trainingslager waren die zuletzt verletzten Führungsspieler wie Marco Reus und Axel Witsel wieder am Start. Auch Tomas Delaney und Paco Alcacer dürften zum Rückrundenstart in Augsburg (18. Januar) zur Verfügung stehen.

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Haaland-Debüt am Samstag in Augsburg?

Und dann richten sich die Blicke natürlich auf Erling Haaland. Der junge Norweger war die bislang spektakulärste Bundesliga-Neuverpflichtung in der Winterpause. Gut möglich, dass 1,94 Meter große Stürmer schon in Augsburg sein Debüt im BVB-Trikot gibt.

Der BVB trifft zum Start in die Rückrunde auf den FC Augsburg, Union Berlin und den 1. FC Köln. Drei Siege sind absolute Pflicht, wenn die Borussia wirklich nochmal ganz oben angreifen will.

 

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