Champions League: AS Rom weiter – Man United scheitert am FC Sevilla

Football Money League: Manchester United ist der umsatzstärkste Verein der Welt, Bayern liegt auf Platz 4
warasit phothisuk / Shutterstock.com

Nach dem FC Liverpool, Real Madrid, Juventus Turin und Manchester City, die bereits vergangene Woche den Sprung unter die letzten Acht geschafft haben, stehen mit dem FC Sevilla und dem AS Rom die Viertelfinalisten Nummer fünf und sechs der laufenden Champions League fest. Während sich die Roma am Dienstagabend dank der mehr erzielten Auswärtstore knapp gegen Shakhtar Donezk durchsetzen konnte, sorgte Sevilla für eine Überraschung und kegelte Manchester United aus dem Wettbewerb.

Drei Wochen nach der 1:2-Niederlage beim ukrainischen Top-Klub tat sich der AS Rom auch vor eigenem Publikum lange schwer mit Shakhtar Donezk, schaffte letztlich aber erstmals seit 2008 den Einzug ins Viertelfinale. Zum Erfolgsgaranten avancierte einmal mehr Torjäger Edin Dzeko, der in der 52. Minute nach einem Traumpass von Kevin Strootman das Tor des Tages markierte. Donezk blieb danach zwar gefährlich und war erst mit dem Schlusspfiff geschlagen, doch mit der roten Karte für Ivan Ordets nach einer Notbremse am erneut durchgebrochenen Dzeko dezimierten sich die Ukrainer elf Minuten vor dem Ende selbst und beraubten sich so ihrer Chancen.

Wissam Ben Yedder eliminiert Man United

Zwischen Manchester United und dem FC Sevilla sah es derweil nach dem torlosen Hinspiel lange Zeit nach einer Verlängerung aus. Keine der beiden Mannschaften ging vor der Pause ins Risiko und erst nach dem Seitenwechsel nahm die Begegnung Fahrt auf. Zum Matchwinner für die Gäste aus Andalusien wurde schließlich der eingewechselte Wissam Ben Yedder. Erst zwei Minuten auf dem Platz setzte sich der Franzose im Strafraum gegen Eric Bailly durch und traf Manchester aus 14 Metern mitten ins Herz. Und nur vier Minuten später legte Ben Yedder im Anschluss an einen Eckball sogar das 0:2 nach, mit dem die Begegnung mehr oder weniger entschieden war.

Man United kam in Person von Romelu Lukaku in der 84. Minute nach einem Eckball zwar noch zum Anschlusstreffer, doch mehr war für die als Favorit ins Spiel gegangenen Red Devils und Trainer Jose Mourinho nicht mehr drin.