Eintracht-Coach Hütter will die Trendwende: “Müssen an unsere Stärken glauben”

Hütter will Sieg in Hoffenheim

Seine Mannschaft hat seit Anfang November kein Bundesliga-Spiel mehr gewonnen: Eintracht-Trainer Adolf Hütter. (Foto: foto2press)

Bei Eintracht Frankfurt herrschte zum Ende der Hinrunde die pure Tristesse. Aus den letzten sieben Spielen vor der Winterpause haben die Hessen nur einen einzigen Punkt geholt, die Mannschaft von Trainer Adi Hütter ist ganz tief in den Tabellenkeller gerutscht. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt aktuell nur drei Zähler. Statt erneut um die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb zu kämpfen, geht es für die Eintracht in der Rückrunde einzig und allein um den Klassenerhalt. Das weiß auch Hütter, der sein Philosophie trotzdem nicht ändern will. Frankfurt soll keinen typischen “Abstiegskampf-Fußball” bieten, sondern sich wieder auf seine bewährten Stärken besinnen. Ob das gut geht?

Es gab in der Geschichte der Bundesliga diverse Vereine, die dachten, sie wären eigentlich viel zu gut um abzusteigen. Der VfB Stuttgart war erst in der jüngst abgelaufenen Saison so ein Beispiel. Wer zu spät realisiert was die Uhr geschlagen hat, der kann den Hebel im Abstiegskampf oft nicht mehr umlegen.

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Nach dem Bayern-Spiel folgte der Absturz

Droht Eintracht Frankfurt in dieser Spielzeit ein ähnliches Schicksal? Die Lage für die Hessen ist jedenfalls gefährlich: Die Mannschaft ist mit großen Erwartungen in die Saison 2019/2020 gestartet, nach dem furiosen 5:1-Sieg gegen den FC Bayern am 2. November träumten die Eintracht-Fans schon von der Champions League.

Danach folgte aber ein totaler Einbruch. Seit dem Triumph über die Bayern hat Frankfurt in der Bundesliga kein einziges Spiel mehr gewonnen. Und auch in der Europa League wurde die Qualifikation für die K.o.-Runde durch eine 2:3-Heimniederlage gegen Vitoria Guimaraes fast noch verspielt, am Ende kam die Eintracht nur durch die Schützenhilfe von Arsenal London weiter.

Hütter will seinen Stil nicht ändern

Der gegenwärtige Trend ist also fatal, die Winterpause war für die Hessen wie eine Rettung. Jetzt soll der Neustart erfolgen – und Eintracht-Coach Adi Hütter will so schnell wie möglich raus aus dem Tabellenkeller: “Wir müssen jetzt Punkte zusammenkratzen und weg von da unten.”

Der Österreicher will seine Mannschaft aber nicht plötzlich spielen sehen wie ein Team, das verzweifelt um den Klassenerhalt kämpft: “Wir dürfen uns auf dem Platz nicht zurückziehen, nur weil wie in der Tabelle unten drin stecken. Ganz im Gegenteil, wir müssen wieder an unsere Stärken glauben.”

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“Es darf keiner stehen bleiben”

Das heißt im Klartext: Hoch anlaufen, den Gegner kollektiv pressen und in jeder Situation aktiv sein. Für Hütter ist wichtig, dass sein Team wieder als Einheit auftritt: “Gerade beim Pressing muss jeder zu 100 Prozent mitmachen, da darf keiner stehen bleiben – sonst wirst du ausgespielt. Es darf sich keiner auch nur einen Meter sparen. Wir müssen wieder aggressiv und eklig sein für den Gegner.”

Schlechtestes Auswärtstream der Liga

Ob die Eintracht im neuen Jahr ein anderes Gesicht zeigt, wird sich schon am kommenden Samstag zeigen. Dann tritt die Hütter-Elf bei der TSG Hoffenheim an – alles andere als eine leichte Aufgabe. Zumal Frankfurt in der laufenden Saison vor allem auf fremden Plätzen große Probleme hat: Die Eintracht ist aktuell das schlechteste Auswärtsteam der gesamten Bundesliga!

 

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