Hoeneß nach Foul an Rafinha sauer: „Das war natürlich geisteskrank“

Rote Karte für Foul an Rafinha

Uli Hoeneß hat kein Verständnis für das grobe Foul von Bellarabi / Fingerhut / Shutterstock.com

Nach dem deutlichen 3:1 am Samstag gegen Leverkusen beklagt man sich beim FC Bayern über unverhältnismäßige Härte gegen die eigenen Spieler. Vor allem Präsident Uli Hoeneß richtete klare Worte in Richtung Karim Bellarabi, nach dessen groben Foul an Rafinha dieser unter Tränen den Platz verließ. Auch Corentin Tolisso musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Beim Rekordmeister wird die Personaldecke somit zunehmend dünner.

Nach Kingsley Corman, der sich bereits am ersten Spieltag einen Riss der Syndesmose zugezogen hatte, sind damit die nächsten zwei Ausfälle zu beklagen. Bei Tolisso scheint es das Kreuzband zu sein. „Es sieht nicht gut aus“, deutete Hoeneß eine längerfristige Zwangspause des 24-jährigen an. Der französische Weltmeister konnte nach einem unglücklichen Zweikampf mit Kevin Volland in der 38. Minute nur mit der Hilfe von zwei Betreuern den Platz verlassen. Volland, der sich umgehend entschuldigte, traf dabei keine Schuld. Eine generell faires Spiel des Gegners attestierte auch Bayern-Chef Hoeneß nach der Partie: „Heute kann man Leverkusen nicht vorwerfen, dass sie überhart gespielt hätten. Für die Verletzung von Tolisso kann niemand etwas“. Eine Einschränkung machte der 66-jährige dabei jedoch.

Hoeneß kann Verhalten von Bellarabi nicht nachvollziehen

Das grobe Foul von Nationalspieler Bellarabi an Rafinha bedachte Hoeneß mit scharfen Worten: „Das Foul von Bellarabi war natürlich geisteskrank. Das ist vorsätzliche Körperverletzung. So etwas gehört drei Monate gesperrt – und zwar für Dummheit. Denn so etwas macht man nicht, vor allem nicht an der Mittellinie, wo es um nichts geht.“ Bellarabi hatte für die Aktion direkt nach seiner Einwechslung rot gesehen und musste vom Platz. Rafinha konnte indes nicht mehr auftreten und hatte offensichtlich starke Schmerzen. Wie lange der Münchner Außenverteidiger ausfällt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

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Dass die Bayern generell einer verhältnismäßig raueren Gangart ausgesetzt sind, findet auch Trainer Niko Kovac: „Wir haben den dritten Bundesliga-Spieltag und ich habe das Gefühl, dass wir Freiwild sind“, ließ er im Anschluss der Partie verlauten.

Bayern dreht den Rückstand und siegt verdient mit 3:1

Trotz frühen Rückstands (Handelfmeter durch Wendell in der 5. Minute) setzte sich der FC Bayern am Ende souverän durch. Nach dem Ausgleich durch Tolisso (10. Minute) besorgte Robben schon fünf Minuten später die Führung. Im Anschluss dominierte der Rekordmeister die verunsicherten Leverkusener. James schoss kurz vor Schluss (89. Minute) noch das 3:1 zum verdienten Endstand aus Münchner Sicht. Lob gab es dafür auch vom Präsidenten: „Das war sehr, sehr souverän“, so Hoeneß.

Champions League-Auftakt am Mittwoch gegen Benfica

Der deutsche Serienmeister hat derweil nicht viel Zeit zum Regenerieren. Bereits am Mittwoch steht die erste Partie in der Champions League bei Benfica Lissabon an. Letzterer hat durch den Sieg im portugiesischen Ligapokal gegen Rio Ave FC am Samstag noch einmal ordentlich Selbstvertrauen getankt. Dennoch glauben wir an einen Sieg der Bayern – und zwar mit mindestens zwei Toren Vorsprung. Für die entsprechende Handicap-Wette erhalten Sie beim Topbuchmacher Betsson aktuell die starke Quote von 2,23.

 

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