Hummels droht Löw: „Das letzte Wort noch nicht gesprochen“

Hummels wartet auf Löw-Entlassung

Spekuliert Mats Hummels etwa auf ein Comeback in der DFB-Elf unter einem anderen Bundestrainer? (Foto: foto2press)

Der Rauswurf von Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sorgt nach wie vor für hitzige Diskussionen. Die drei Bayern-Spieler hatten zunächst mit Statements über ihre Social-Media-Kanäle reagiert, jetzt hat sich Mats Hummels nach dem Rückspiel gegen Liverpool auch in einem Live-Interview zu seiner Ausbootung geäußert – mit sehr deutlichen Worten in Richtung des Bundestrainers.

Der Frust über die Niederlage gegen Liverpool und das Ausscheiden aus der Champions League saß tief bei Mats Hummels, der Bayern-Verteidiger hatte eigentlich gar keine Lust über das Thema Nationalmannschaft zu sprechen. Als der Reporter von „Sky“ dann aber doch nachhakte, verfinsterten sich die Gesichtszüge des 30-Jährigen.

Wartet Hummels auf die Löw-Entlassung?

„Mal sehen, ob in dieser Geschichte wirklich schon das letzte Wort gesprochen ist. Ich weiß auf jeden Fall, dass ich noch ein paar gute Jahre drin habe“, so Hummels vielsagend. Spekuliert der Weltmeister 2014 etwa jetzt schon auf eine Comeback unter einem anderen Bundestrainer?

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Fakt ist: Der Rauswurf des Bayern-Trios war von Joachim Löw eindeutig so kommuniziert worden, dass es keinen Weg zurück gibt. Boateng, Hummels und Müller werden unter Löw kein einziges Länderspiel mehr machen, das steht wohl unwiderruflich fest.

Bayern machen Druck auf den Bundestrainer

Was genau deutet Hummels also an, wenn er meint, das letzte Wort sei noch nicht gesprochen? In diesem Zusammenhang fallen einem auch die Wort von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge ein, der Löw nach der Entscheidung deutlich unter Druck gesetzt hatte. Nicht nur die problemlose EM-Qualifikation sei nun Pflicht, sondern auch „attraktiver Fußball“, daran müsse Löw sich jetzt messen lassen.

Hoeneß kündigt Statement an

Der Bundestrainer steht seit der völlig verpatzten WM 2018 massiv unter Druck. Experten hatten den Rauswurf der drei Bayern-Spieler von Löw auch als Maßnahme gewertet, um die eigene Position zu stärken. Klar ist aber auch: Schon bei den ersten sportlichen Rückschlägen dürfte Löw nun heftigen Gegenwind bekommen – vor allem aus München.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat bereits angekündigt, sich zeitnah zum „Thema Jogi Löw“ zu äußern, aber erst dann, wenn die Bayern die wichtigsten Partien hinter sich haben. Man darf davon ausgehen, dass Hoeneß vor Wut gekocht haben wird, als er von Löws Entscheidung erfuhr.

„Wer weiß was passiert“

Mats Hummels hat sich am Mittwoch übrigens ein weiteres Mal den Journalisten gestellt – nach dem Duschen in der Mixed Zone, dann schon deutlich weniger emotional. „Wir werden sehen, was in dieser Angelegenheit passiert“, sagte Hummels und bestätigte, dass er an ein Comeback im DFB-Dress glaubt: „Ich kann noch ein paar Jahre auf hohem Niveau spielen. Wer weiß passiert, wenn eine EM vor der Tür steht. Alles ist möglich.“

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Ist Hummels wirklich noch internationale Klasse?

Dass es rein sportlich eine nachvollziehbare Entscheidung war, Hummels aus der Nationalmannschaft zu werfen, wurde am Mittwoch gegen Liverpool wieder einmal deutlich. Dem Innenverteidiger fehlt es einfach an Tempo, gegen schnelle Angreifer ist Hummels ein Sicherheitsrisiko. Zudem verlor Hummels vor dem 1:2 das entscheidende Kopfballduell gegen Virgil van Dijk.

Bayern empfangen Mainz am Sonntag

Für die Bayern geht es am Sonntag weiter mit einem Heimspiel gegen den FSV Mainz 05. Nach dem Aus in der Champions League ist die Deutsche Meisterschaft nun das wichtigste Saisonziel für die Kovac-Elf. Aktuell führen die Bayern die Bundesliga-Tabelle an, der BVB ist aber punktgleich.

Gegen Mainz zählt für den FC Bayern nur ein Sieg – und nichts anderes erwarten die Buchmacher. Wer bei Betsson auf einen Heimsieg wettet, kann derzeit die Quote von 1,13 abgreifen.

 

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