Kohfeldts Kampfansage an die Bayern: „Wir können ihnen wehtun“

Werder Sieg in München

Bremens Trainer Florian Kohfeldt will am Samstag gegen die Bayern eine Überraschung schaffen. (Foto: foto2press)

Werder Bremen ist die einzige Mannschaft im deutschen Profifußball, die im Kalenderjahr 2019 noch kein einziges Pflichtspiel verloren. Diese beeindruckende Serie soll möglichst auch nach dem Osterwochenende Bestand haben, allerdings droht größtmögliche Gefahr: Werder tritt am Samstag um 15:30 Uhr beim FC Bayern München an. In den vergangenen Jahren hat Werder beim Rekordmeister regelmäßig eine Packung kassiert, doch diesmal scheinen die Vorzeichen günstiger. Bremens Trainer Florian Kohfeldt ist jedenfalls optimistisch.

4:2, 6:0, 5:0, 6:0, 5:2, 6:1 und 4:1 – das sind die Ergebnisse der vergangenen sieben Heimspiele des FC Bayern gegen den SV Werder Bremen. Die Norddeutschen haben nicht nur seit fast neun Jahren keinen Punkt mehr in München geholt, sie sind dort regelmäßig verprügelt worden.

Werder in der Rückrunde noch ungeschlagen

Am jetzigen Samstag soll diese Horror-Serie endlich enden, auch wenn Werder-Coach Florian Kohlfeldt ganz klar sagt: „Wir spielen gegen die mit Abstand beste Mannschaft Deutschlands.“ Spätestens seit dem 5:0-Sieg der Bayern über den BVB gibt es daran wohl auch keinen Zweifel, der Rekordmeister steht vor seinem siebten Bundesliga-Titel in Folge.

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Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Werder in dieser Saison die beste Mannschaft seit vielen Jahren aufbieten kann. Bremen spielt nicht nur attraktiv, sondern auch erfolgreich. In der Rückrunde stehen für die Kohfeldt-Elf bislang sechs Siege und sechs Unentschieden zu Buche – kein einziges mal ging man als Verlierer vom Platz.

Kohfeldt warnt vor „extremer Qualität“

Aktuell hat Werder alle Chancen das erklärte Saisonziel – die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb – zu erreichen. Auf dem Weg dahin wäre ein Punktgewinn bei den Bayern natürlich Gold wert, auch wenn Kohfeldt um die Schwere der Aufgabe weiß.

„Aus den letzten 17 Spielen hat Bayern 15 Siege geholt. Wir brauchen nicht denken, wir wären auf Augenhöhe. Der Gegner am Samstag hat eine extreme Qualität“, so der Werder-Coach. Und dennoch: Die Hoffnung im Lager der Norddeutschen ist groß, endlich mal wieder etwas aus München mitzunehmen.

Klaassen strotzt vor Selbstvertrauen

„Wir haben auch Waffen. Und wir haben eine klare Idee, wie wir den Bayern wehtun können. Wir haben das Ziel vor Augen, aber wir dürfen natürlich auch nicht naiv auftreten“, warnt Kohfeldt seine Spieler.

Auch Bremens Mittelfeld-Motor Davy Klaassen gibt sich vor dem Gastspiel bei den Bayern äußerst selbstbewusst: „Wir glauben an unsere eigene Stärke. Wenn wir nicht überzeugt wären, dass wir dort gewinnen können, dann bräuchten wir ja gar nicht erst hinzufahren.“

Am Mittwoch gibt's ein Wiedersehen im DFB-Pokal

Eine besondere Rolle spielt diesmal noch die Konstellation im DFB-Pokal. Denn nur vier Tage nach dem Duell in München treffen sich die beiden Mannschaften schon wieder. Dann geht im Bremer Weserstadion um den Einzug ins Pokalfinale. „Das versuchen wir auszublenden. Wir werden nicht groß Rumtaktieren“, verspricht Florian Kohfeldt.

Werder kann die Top-Elf aufbieten

Personell kann der Bremer Trainer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Philipp Bargfrede und Fin Bartels sind fraglich, ansonsten wird in München die bestmögliche Werder-Mannschaft auf dem Platz stehen.

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Dazu gehört natürlich auch Kapitän Max Kruse, der in den vergangenen Wochen in überragender Verfassung war. Ob Kruse auch in der kommenden Saison das Werder-Trikot trägt, steht weiter in den Sternen. Zuletzt wurde der 31-Jährige mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht.

Bayern bei den Wettanbietern klar favorisiert

Die Buchmacher glauben derweil nicht an eine Werder-Überraschung bei den Bayern. Betrachtet man die Wett-Quoten, so geht der FC Bayern als haushoher Favorit in das Spiel am Samstag. Wer beim Top-Anbieter 22bet auf einen Heimsieg der Kovac-Elf setzt, kann im Erfolgsfall das 1,14-fache seines Einsatzes kassieren.

 

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