Bayern-Krise: Experte Effenberg attackiert Salihamidzic

Effenberg Bayern Kritik Salihamidzic

Greift seinen ehemaligen Mitspieler Hasan Salihamidzic an: Stefan Effenberg. (Foto: foto2press)

Der FC Bayern München steckt in einer Krise. Vier Pflichtspiele ohne Sieg, in der Bundesliga der Absturz auf den sechsten Tabellenplatz – das hat es lange nicht gegeben. Da liegt es fast schon in der Natur der Sache, dass sich zahlreiche Experten zu Wort melden und die Gründe für die besorgniserregende Situation suchen. Jetzt hat sich der ehemalige Bayern-Kapitän Stefan Effenberg aus der Deckung gewagt – er greift den aktuellen Sportdirektor Hasan Salihamidzic frontal an.

Deutscher Meister, DFB-Pokalsieger, Champions-League-Sieger, Weltpokalsieger – Stefan Effenberg hat mit den Bayern so ziemlich alles gewonnen, was es im Vereinsfußball zu gewinnen gibt. Deswegen hat das Wort des früheren Mittelfeld-Antreibers auch heute noch Gewicht. Der heute 50-Jährige war schon früher für klare Aussagen und ungeschminkte Meinungen bekannt. Als das Fachmagazin kicker Effenberg nun zur aktuellen Bayern-Krise befragte, ging der „Tiger“ plötzlich auf seinen ehemaligen Mitspieler Hasan „Brazzo“ Salihamidzic los.

„Hätte erwartet, dass er seinen Mann steht“

„Ich will Brazzo ja nichts Böses. Aber was mich wundert – von ihm kommt gar nichts. Er ist doch der Sportdirektor. In so einer Phase hätte ich von ihm erwartet, dass er seinen Mann steht. Ich hätte gesagt, ich muss hier meinen Trainer schützen. Es wäre für Brazzo die Chance gewesen zu zeigen, dass er in dieser Position der richtige Mann für den FC Bayern ist“, so Effenberg, der insgesamt sechs Jahre für die Bayern aktiv war. Ihm wird nachgesagt, dass er nach seiner Karriere gerne selbst ein Amt beim Rekordmeister übernommen hätte – was aber stets am Veto von Uli Hoeneß und Karlheinz Rummenigge gescheitert ist.

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Wie viel Misserfolg kann Kovac sich noch erlauben?

Was Effenberg also von Salihamidzic erwartet hätte, lieferte in dieser Woche dann Präsident Uli Hoeneß. Er werde Trainer Niko Kovac „bis aufs Blut“ verteidigen, sagte Hoeneß. Für Ruhe an der Säbener Straße konnte aber auch dieses Statement nicht sorgen. Dafür waren nicht nur die Ergebnisse, sondern vor allem auch die Leistungen der Bayern in den vergangenen zwei Wochen zu schlecht. Dementsprechend ist auch die Aussage von Kovac zu deuten, er wisse, dass die Uhren in München anders schlagen. Und er schob noch hinterher: „Ich kenne den Mechanismus im Fußball beziehungsweise in der Bundesliga.“ In anderen Worten: Bei Misserfolg muss der Trainer den Kopf hinhalten.

Bayern in Wolfsburg unter Druck

Beim nächsten Spiel stehen die Bayern unter gewaltigem Druck. Am 20. Oktober geht's zum Auswärtsspiel nach Wolfsburg. Ungeachtet der jüngsten Pleiten sind die Münchener in dieser Partie der klare Favorit. Bei Betsson gibt es für einen Sieg der Bayern die überschaubare Quote von 1,37. Da wir am kommenden Spieltag wütende und überzeugende Bayern erwarten, könnte man diese Quote als sichere Bank für eine Kombiwette mitnehmen. Dass die Bayern gewinnen, steht für uns nämlich außer Frage.

 

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