Entlassung: Tedesco ab sofort nicht mehr Trainer von Schalke 04!

Tedesco entlassen!

Die Zeit von Trainer Domenico Tedesco als Trainer von Schalke 04 ist abgelaufen. (Foto: foto2press)

Schon seit Wochen war bei Schalke 04 über einen Trainerwechsel spekuliert worden, jetzt haben die Verantwortlichen tatsächlich die Reißleine gezogen: Domenico Tedesco wurde mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Die peinliche 0:7-Klatsche gegen Manchester City hatte das Fass offenbar zum Überlaufen gebracht, der Verein sah sich zum Handeln gezwungen. Bei der Partie gegen RB Leipzig am Samstag werden interimsweise die beiden Club-Legenden Huub Stevens und Mike Büskens auf der Bank sitzen.

Am Donnerstagvormittag hatte Tedesco – bereits zur Überraschung einiger Medien – noch das Training am Vormittag geleitet, wenige Stunden später war der 33-Jährige dann schon gefeuert. Die Entscheidung hatte sich spätestens seit Dienstag angekündigt, als Schalke die höchste Niederlage einer deutschen Mannschaft in der Geschichte der Champions League kassierte.

Rauswurf hatte sich angekündigt

Der neue Sportvorstand Jochen Schneider hatte Tedesco nach dem desaströsen Auftritt schon jede Rückendeckung verweigert und betont, es gebe „keine Garantien“. Nun ist Schalke also den Schritt gegangen, der sich schon seit einiger Zeit angebahnt hatte.

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Die Königsblauen spielen eine miserable Saison, zuletzt gab es in der Bundesliga drei Niederlagen in Folge. Inzwischen hat Schalke nur noch vier Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz, der Vizemeister des Vorjahrs steckt mitten im Abstiegskampf.

Schneider hatte kein Vertrauen mehr in Tedesco

Jochen Schneider betonte, dass das Vertrauen in Tedesco zuletzt abhanden gekommen war. Die gesamte Entwicklung in dieser Saison sei „unter dem Strich negativ“ gewesen.

„Bei meinem Amtsantritt habe ich eine Trendwende eingefordert, die angesichts der ernsten sportlichen Situation in der Bundesliga zwingend notwendig ist. Wir sind nach reiflicher Überlegung zu der Erkenntnis gekommen, dass diese in der aktuellen personellen Konstellation nicht mehr möglich ist“, so Schneider wörtlich.

Pleite gegen Düsseldorf war der Anfang vom Ende

Einen eigenen Rücktritt hatte Tedesco bis zum Schluss immer wieder ausgeschlossen, obwohl der junge Trainer immer rat- und hilfloser wirkte. „Ich bin keiner, der sich verpisst“, hatte Tedesco jüngst nach der peinlichen 0:4-Heimpleite gegen den Aufsteiger Fortuna Düsseldorf gesagt. Schon da war eigentlich klar, dass die Zeit des 33-Jährigen auf Schalke abgelaufen war.

Stevens und Büskens als Interimslösung

Bis eine langfristige Lösung auf der Trainerposition gefunden ist, werden zwei Schalker Vereinslegenden als Interimstrainer einspringen: Huub Stevens wird als Chefcoach fungieren, als Assistent steht ihm Maik Büskens zur Seite – so wie Sportwetten24 übrigens schon vor Wochen gemutmaßt hatte.

Stevens (als Trainer) und Büskens (als Linksverteidiger) gewannen 1997 den UEFA-Cup mit Schalke, der bis heute größte Erfolg der Clubhistorie.

Ob Stevens und Büskens nur für das Match gegen Leipzig einspringen oder die Mannschaft bis zum Saisonende betreuen, wurde noch nicht bekanntgegeben. Nach dem kommenden Spieltag folgt eine Länderspielpause – gut möglich, dass dann weitere Entscheidungen auf Schalke getroffen werden.

Schmidt und Labbadia sind die Top-Kandidaten

Klar ist, dass auf Schalker ein radikaler Neuanfang her muss. Der aktuelle Kader ist schlecht zusammengestellt, viel zu teuer und gespickt mit Spielern, die sich mit dem Verein nicht identifizieren. Aber wer könnte den im Sommer als Trainer ein neues Team aufbauen? Zwei Namen werden schon seit Wochen heiß gehandelt: Roger Schmidt und Bruno Labbadia.

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Labbadia wäre nach seinem angekündigten Abschied aus Wolfsburg definitiv verfügbar, auch Roger Schmidt (aktuell Trainer in China) drängt Gerüchten zu Folge auf eine Rückkehr in die Bundesliga.

Trainer-Effekt gegen Leipzig?

Wie die Mannschaft auf die Entlassung ihres Trainers reagiert, bleibt abzuwarten. Die Aufgabe am Samstag gegen RB Leipzig ist jedenfalls nicht leichter geworden – auch wenn dann der Schalker „Jahrhundertrainer“ auf der Bank sitzt. Das sehen auch die Wettanbieter so: Bei Betsson gibt es die herausragende Quote von 3,65 für einen Heimsieg.

 

 

 

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