Ultimatum für Herrlich: Völler will neun Punkte bis Weihnachten

Wetten auf Bayer Leverkusen
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Rudi Völler – Sportchef von Bayer Leverkusen – fordert bis zur Winterpause noch acht oder neun Punkte von der Mannschaft und Trainer Heiko Herrlich. Ansonsten droht dem Coach wohl pünktlich zum Weihnachtsfest die Entlassung. (Foto: foto2press)

Bayer 04 Leverkusen spielt aktuell eine mehr als enttäuschende Saison. Die im Sommer von vielen Experten als Titelkandidat gehandelte Werkself dümpelt mit nur vier Siegen aus 13 Partien im Niemandsland der Tabelle herum. Der Abstand zu einem Champions-League-Platz beträgt jetzt schon neun Punkte. Bei Sportchef Rudi Völler ist die Geduld langsam am Ende. Der ehemalige Nationalspieler hat nun eine ganz klare Forderung aufgestellt. Die Luft für Trainer Heiko Herrlich wird dünner…

Seit dem missratenen Saisonstart (drei Niederlagen aus den ersten drei Spielen) steht Bayer-Coach Heiko Herrlich im Dauerfeuer der Kritik, schon mehrfach wurde konkret auf seine Ablösung spekuliert. Nach Informationen des kicker Sportmagazins hatten die Bayer-Bosse schon Ende September bei Ralph Hasenhüttl angefragt, sich aber eine Absage eingehandelt. Herrlich wird also mit Erleichterung vernommen haben, dass der Österreicher in dieser Woche beim FC Southampton in England unterschrieben hat.

Klare Vorgabe von Rudi Völler

Dennoch steht Herrlich bei den anstehenden Aufgaben vor der Winterpause massiv unter Druck. Nach dem frustrierenden 1:1-Unentschieden bei der Regenschlacht in Nürnberg am Montag hatte Bayer-Sportchef Rudi Völler gesagt: „Bis Weihnachten hätte ich schon noch gerne acht, neun Punkte.“ Ein klarer Auftrag an die Mannschaft und den Trainer, der allerdings nicht leicht zu bewältigen sein wird. Mit dem FC Augsburg, Eintracht Frankfurt, Schalke 04 und Hertha BSC hat Bayer Leverkusen sehr starke Gegner vor der Brust.

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Sieg gegen Augsburg wäre hilfreich

Herrlich nimmt das Ultimatum mit Gelassenheit hin: „Das ist ein sehr ambitioniertes Ziel, mit dem wir uns aber auch identifizieren können. Es ist möglich und schaffbar.“ Sehr hilfreich wäre dabei natürlich an Heimsieg gegen den FC Augsburg (Anstoß ist am Samstag um 15:30 Uhr). „Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen. Dann schauen wir weiter. Auch wenn Augsburg die letzten drei Spiele nicht gewonnen hat, machen sie sehr vieles richtig“, so Herrlich. Der FCA hat unter anderem beim unglücklichen 3:4 in Dortmund gezeigt, wie stark das Team auswärts auftreten kann.

Statistik spricht für Bayer

Immerhin macht Leverkusen der Blick in die Statistik Mut. Der FC Augsburg gilt als der Lieblingsgegner der Werkself, denn gegen den FCA hat Leverkusen noch nie (!) ein Bundesligaspiel verloren. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sechs der letzten sieben Duelle zwischen den beiden Clubs mit einem Unentschieden endeten. Das wäre am Samstag für Bayer und Heiko Herrlich zweifellos zu wenig – vor allem hinsichtlich der Neun-Punkte-Vorgabe von Rudi Völler.

Sven Bender fällt aus

Verzichten muss Heiko Herrlich am Samstag derweil auf Abräumer Sven Bender. Der Ex-Dortmunder fällt mit Sprunggelenksproblemen aus, soll für die letzten drei Partien in diesem Jahr dann aber wieder fit sein. Bei den Wettanbietern ist Leverkusen trotzdem klar in der Favoritenrolle: Für einen Bayer-Heimsieg bietet der Top-Buchmacher Betsson die stabile Quote von 1,65. Wer hingegen auf eine Überraschung tippt und sein Geld auf den FCA setzt, kann eine 4,75-Quote absahnen.

 

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