1. FC Köln: Weitere Neue nicht ausgeschlossen – Talente bleiben wichtig

1. FC Köln
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Einen Tag nach dem Aus im DFB-Pokal beim FC Schalke 04 hat sich der 1. FC Köln nicht ganz unerwartet dazu entschieden, die Zusammenarbeit mit Stefan Ruthenbeck bis mindestens zum Ende der Saison auszudehnen. Der bisherige Trainer der U19, der Anfang Dezember interimsweise die Nachfolge des entlassenen Peter Stöger angetreten hatte, soll die Mannschaft nun zunächst auf die Rückrunde vorbereiten und den unmöglich scheinenden Klassenerhalt vielleicht doch noch möglich machen.

“Stefan Ruthenbeck und sein Team haben mich mit ihrer Arbeit überzeugt. Sie bereiten die Mannschaft gewissenhaft vor, finden die richtige Ansprache und gute Lösungen in einer schwierigen Situation”, kommentierte FC-Geschäftsführer Armin Veh die Entscheidung für den 45 Jahre alten Fußball-Lehrer, der als gebürtiger Kölner eine besondere Beziehung zum FC hat und der in den letzten Wochen durchaus für frischen Wind gesorgt hat.

Veh schließt nichts aus

Ebenfalls gestern bekannt gaben die Geißböcke die Verpflichtung von Angreifer Simon Terodde, die für eine Ablöse von gut zwei Millionen Euro vom VfB Stuttgart zurückkehrt, nachdem er Köln 2011 in Richtung Union Berlin verlassen hatte. Der 29 Jahre alte Stürmer muss indes noch nicht der letzte Neuzugang dieses Winters gewesen sein. Im “Kicker” deutete Veh nun zumindest weitere Verstärkungen an: “Es kann durchaus noch etwas passieren. Aber grundsätzlich habe ich nur bedingt etwas für die Transfers in dieser Phase übrig.”

Sieben Rückkehrer zum Trainingsauftakt

Einige Verstärkungen sollen nach dem Winter aber auch aus den eigenen Reihen kommen. Gibt es keine unerwarteten Rückschläge, werden mit Jonas Hector, Simon Zoller, Claudio Pizarro, Nikolas Nartey, Sehrou Guirassy, Thomas Kessler und Birk Risa gleich sieben zuletzt mehr oder weniger lang fehlende Profis zum Trainingsauftakt am 2. Januar wieder voll mitmischen. Nichtsdestotrotz sollen auch künftig junge Spieler besonders im Fokus stehen. Chris Führich hat seinen Platz im Profi-Kader nach erfrischenden Auftritten sicher. Und neben Risa dürfen sich auch Filip Kusic, Anas Ouahim, Yann Aurel Bisseck, Ismail Jakobs, Kevin Goden und Calvin Brackelmann Chancen ausrechnen, nach der Winterpause (weitere) Bundesliga-Luft schnuppern zu können.