Für den 1. FC Köln wird es eng – Schwäche der Konkurrenz nicht genutzt

1. FC Köln
1. FC Köln

Foto: © Tobias Steinert / Shutterstock.com

Der 1. FC Köln scheint genauso unaufhaltsam wieder HSV dem Abstieg aus der 1. Bundesliga entgegen zu taumeln. Nach der bitteren 1:3-Pleite gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf (Werder Bremen) beträgt der Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz mittlerweile 8 Punkte. Hoffnung macht aber – im Gegensatz zum Hamburger SV – die Einstellung der Mannschaft.

Sie hätten die Gewinner des 26. Spieltags werden können. Doch der 1. FC Köln ließ wieder einmal eine Gelegenheit (wie in der Vorwoche) liegen um sich zumindest im Tabellenkeller mal am Chaos-HSV vorbei zu schieben. Doch nach der 1:3-Niederlage gegen einen wieder erstarkten SV Werder Bremen gehen auch beim FC langsam die Lichter aus. Man soll zwar nie die Hoffnung aufgeben, aber bei acht Punkten Rückstand auf den rettenden 15. Platz (VfL Wolfsburg) fällt es schwer noch daran zu glauben.

Torwart Timo Horn übt öffentliche Kritik

FC-Torwart Timo Horn wirft der Mannschaft dabei auch noch öffentlich mangelnde Einstellung vor. Ob das jener Mann – vor allem in der Öffentlichkeit – äußern darf, der in der Vorwoche maßgeblich an der Niederlage gegen den VfB Stuttgart beteiligt war, ist mehr als fraglich.

Abstiegskampf kostet Nerven und geht an die Substanz. Allerdings sollten die Spieler des 1. FC Köln in dieser Situation zusammenhalten und nicht noch Öl ins Feuer gießen, wie es ihr eigener Torwart nun getan hat.

Noch nicht geschlagen

FC-Trainer Ruthenbeck hat die Hoffnung allerdings noch nicht aufgegeben. Er sieht seine Mannschaft noch  nicht geschlagen. Nur müsse man die Schwächen der Konkurrenz in den nächsten Spielen endlich nutzen. Denn neben dem HSV, der eine deftige 0:6-Klatsche gegen den FC Bayern kassierte, konnten auch der VfL Wolfsburg und Mainz 05 als direkten Kandidaten für den Abstieg nicht punkten. Ein Dreier im Spiel gegen Werder Bremen hätte die Kölner deutlich näher heran gebracht und zudem die „rote Laterne“ an den HSV übergeben.

Das ist allerdings nach der mageren Leistung des 1. FC Köln gegen starke Bremer nicht geschehen. Jetzt müssen die Kölner insbesondere im direkten Duell mit dem FSV Mainz 05 dreifach Punkten und zudem darauf hoffen, dass die Konkurrenz ihnen die Chance offen lässt, sich zumindest noch in die Relegation zu retten. Solange es rechnerisch noch möglich ist, können die Kölner weiter hoffen. Aber langsam wird die Zeit knapp.

 

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