Hamburger SV: Macht Tottenham bei Jann-Fiete Arp Ernst?

Hamburger SV Stadion
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HSV Stadion

Am heutigen Samstag ist der Hamburger SV zum Rückrundenauftakt zu Gast beim FC Augsburg, wo der Bundesliga-Dino natürlich am liebsten mit drei Punkten starten würde, um den ungeliebten 17. Platz so schnell wie möglich zu verlassen. Die personellen Voraussetzungen sind vor dem Gastspiel in der Fuggerstadt allerdings nicht die besten.

Nachdem unter der Woche mit dem schwedischen Nationalspieler Albin Ekdal, der sich eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen hat und damit rund drei Wochen ausfällt, bereits ein Eckpfeiler in den Krankenstand verabschiedet hat, gab es am Freitag zwei weitere Hiobsbotschaften zu verkraften. Auch Aaron Hunt, der einen Schlag auf den Knöchel erhielt, und der erkrankte Jann-Fiete Arp konnten die Reise nach Augsburg nicht mitantreten. Und weil Trainer Markus Gisdol wie angekündigt aus freien Stücken auf den nach wie vor wechselwilligen Wallace verzichtet, bleiben nicht mehr wirklich viele Alternativen.

Wenn die Verantwortlichen um Sportdirektor Jens Todt nun nicht über den einen oder anderen Winterneuzugang nachdenken würden, wäre dies doch sehr überraschend. Klubboss Heribert Bruchhagen hat Todt und Gisdol, der sich noch zwei Neue wünscht, immerhin ein Stück weit die Tür geöffnet und in „Bild“ durchblicken lassen, dass die sportliche Wettbewerbsfähigkeit im Zweifel wichtiger sei als ein ausgeglichener Etat. Heißt also übersetzt, dass der HSV ins Risiko gehen würde, sollte sich die Möglichkeit bieten, den Kader zu verstärken.

Arp als Ersatz für Kane?

Nichtsdestotrotz würde auch dann der gerade 18 Jahre alte gewordene Youngster eine wichtige Rolle einnehmen. Das soll der Angreifer auch langfristig machen, wobei Arps Zukunft weiter offen ist. Der Vertrag des Junioren-Nationalspielers läuft 2019 aus und bisher ist es dem HSV nicht gelungen, dem hochveranlagten Mittelstürmer eine Verlängerung schmackhaft zu machen. Unterdessen bringen sich immer mehr Interessenten aus dem In- und Ausland in Stellung. Aktuell berichtet der britische „Mirror“ erneut von den Begehrlichkeiten, die Arp bei Tottenham Hotspur geweckt hat. Der Champions-League-Achtelfinalist, der um den Verbleib seines unter anderem von Real Madrid umgarnten Torjägers Harry Kane bangen muss, soll demnach sogar schon angefragt haben.

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