40 Millionen Euro Ablöse: Bayern jagt Hudson-Odoi vom FC Chelsea

Hudson-Odoi zu Bayern - Chelsea klagt bei der FIFA

Wechselt Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea zum FC Bayern? Es sieht ganz danach aus… (Foto: CosminIftode / Shutterstock.com)

Der FC Bayern München bastelt weiter an seiner Zukunft. In ungewohnter Offenheit hat Sportdirektor Hasan Salihamidzic im Trainingslager der Bayern in Doha nun zugegeben, dass Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea ganz oben auf der Einkaufsliste des Rekordmeisters steht. Der FC Bayern wolle das englische Talent “unbedingt” verpflichten. Die Blues finden das überhaupt nicht witzig und erwägen eine Beschwerde bei der FIFA.

Es ist schon recht ungewöhnlich, dass ein Vereinsverantwortlicher so klar von der geplanten Verpflichtung eines Spielers spricht – obwohl dieser noch bei einem anderen Club unter Vertrag steht. Denn Callum Hudson-Odoi ist eigentlich noch bis 2020 an den FC Chelsea gebunden.

Salihamidzic scheint sich der Sache sicher

“Hudson-Odoi ist ein Spieler, der uns gut zu Gesicht stehen wird”, sagte Salihamidzic wörtlich. Die Betonung liegt dabei auf dem Wort “wird”. Es klang alles danach, als sei sich der deutsche Rekordmeister mit dem englischen Youngster längst über einen Wechsel einig. “Er hat Qualitäten, die zu unserem Spiel passen. Er ist dribbelstark, trickreich, hat guten Zug zum Tor und ist ein junger Spieler, der großes Potenzial besitzt”, so Salihamdzic.

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Hudson-Odoi soll die “10” von Robben bekommen

Der 18-Jährige ist ein klassischer Flügelspieler, er könnte bei Bayern mittelfristig in die Fußstapfen von Arjen Robben und Franck Ribery treten. Beide werden den FCB nach dieser Saison wohl verlassen. Angeblich hat der FC Bayern bereits ein offizielles Angebot in Höhe von 40 Millionen Euro beim FC Chelsea hinterlegt. Hudson-Odoi kommt bei den Londonern kaum zum Zug und soll unzufrieden sein. Bayern soll dem Junioren-Nationalspieler bereits versprochen haben, dass er die Rückennummer 10 von Arjen Robben übernehmen darf. Alles deutet also auf einen Transfer nach München hin.

Chelsea will sich beschweren

Aber ist bei dem möglichen Deal auch alles mit rechten Dingen zugegangen? Das bestreitet zumindest der FC Chelsea. Nach Medieninformationen wollen die Blues sich bei beim Weltfußballverband FIFA sogar über die Bayern beschweren. Chelsea behauptet, dass der deutsche Rekordmeister einen illegalen Kontakt zu Hudson-Odoi aufgenommen habe. Laut den Regularien hätten die Bayern den FC Chelsea über diesen Schritt informieren müssen.

Hat Bayern heimlich mit dem Spieler verhandelt?

Es ist nämlich nicht erlaubt, mit einem Spieler oder dessen Berater direkt zu verhandeln, ohne dass der aktuelle Arbeitgeber – in diesem Fall Chelsea – darüber in Kenntnis gesetzt wird. Gleichwohl wird diese Klausel in der Praxis häufig unterwandert. Zumal ein solches Vorgehen auch schwer zu beweisen sein dürfte.

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Bayern plant die Aufholjagd

Unterdessen bereiten sich die Bayern akribisch auf die Rückrunde vor. Das klare Ziel ist eine erfolgreiche Aufholjagd, die am Ende mit dem Meistertitel gekrönt werden soll. Da kommt die Verletzung von Franck Ribery zur völligen Unzeit. Der Franzose hat sich in Doha während eines Trainingsspiels einen Muskelfaserriss zugezogen und wird mehrere Wochen fehlen. Damit muss Trainer Niko Kovac beim wichtigen Spiel in Hoffenheim (18. Januar) mit Ribery, Robben und Tolisso drei potenzielle Stammspieler ersetzen.

Auftakt in Hoffenheim

Der FC Bayern ist allerdings auch ohne dieses Trio in der klaren Favoritenrolle. Obwohl die beiden letzten Ligaspiele in Hoffenheim verloren gingen, setzen die Buchmacher beim Eröffnungsspiel zur Rückrunde klar auf den amtierenden Meister. Wer bei Wetten.com auf die Bayern wettet, kann sich über die stabile Quote von 1,58 freuen. Aber Vorsicht: Julian Nagelsmann und die TSG Hoffenheim werden sich zu Hause auf jeden Fall etwas ausrechnen. Die Kraichgauer brauchen selbst jeden Punkt im Kampf um die internationalen Plätze.

 

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