Comeback steht bevor: Die Werder-Hoffnung heißt Philipp Bargfrede

Bargfrede-Comeback: Endlich wieder fit

Philipp Bargfrede ist der große Hoffnungsträger für den SV Werder Bremen in der kommenden Rückrunde. (Foto: foto2press)

Werder Bremen war vor der Saison 2018/2019 der einzige Verein, der ein ambitioniertes Ziel klar und präzise formuliert hat. Der Fast-Absteiger der Vorsaison hatte sich nichts anderes als den Einzug in den Europapokal auf die Fahnen geschrieben. Und im ersten Saisondrittel sah auch alles danach aus, als würde Werder sich tatsächlich zu einem echten Spitzenteam entwickeln. Dann allerdings folgte der Einbruch, am Ende schloss Bremen die ersten Saisonhälfte auf Platz zehn ab. Der große Hoffnungsträger für die Rückrunde ist nun Philipp Bargfrede.

Werder gehört in dieser Winterpause zu den ganz wenigen Proficlubs, die ihr Trainingslager außerhalb von Europa abhalten. Der Kader der Norddeutschen bereitet sich unter der Sonne Südafrikas auf die Rückrunde vor. 17 Spiele hat Werder noch Zeit, den aktuellen Rückstand von fünf Punkten auf die internationalen Plätze aufzuholen.

Comeback im Testspiel

Auf dem Transfermarkt hat Bremen bislang noch nicht zugeschlagen, eine Art Neuzugang gab es aber dennoch. Philipp Bargfrede ist endlich wieder fit und kann das komplette Mannschaftstraining absolvieren. Der 29-Jährige soll am heutigen Freitag im Testspiel gegen den südafrikanischen Tabellenführer Bidvest Wits (Anstoß ist um 13 Uhr) sein Comeback auf dem Rasen feiern.

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Kohfeldt freut sich auf Bargfrede

Die Rückkehr des Routiniers wurde bei Werder sehnsüchtig erwartet. Vor allem Trainer Florian Kohfeldt ist froh, seine Allzweckwaffe im Mittelfeld endlich wieder einsetzen zu können: “Philipp Bargfrede ist einer der wenigen Stammspieler, die wir einfach nicht komplett ersetzen können. Er bringt eine Mischung aus fußballerischer Qualität, Aggressivität und Stärke in der Balleroberung mit, die wir so kein zweites Mal in unserer Mannschaft haben.”

Verletzung am 11. Spieltag

Bis zum 11. Spieltag der Hinrunde war Bargfrede ein entscheidender Faktor bei der Erfolgsserie von Werder. Beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach begannen dann die Probleme mit der Achillessehne. Bargfrede musste zur Halbzeit ausgewechselt werden, Bremen verlor das Spiel mit 1:3. Damals lag Werder aber immerhin noch auf Platz sieben, nur drei Punkte hinter einem Champions-League-Platz.

Ohne Bargfrede stürzte Werder ab

Und es ist wohl mehr als Zufall, dass genau ab diesem Zeitpunkt der Absturz folgte. Bargfrede bekam seine Beschwerden nicht in den Griff und stand in der Hinrunde keine Minute mehr auf dem Platz. Im selben Zeitraum holte Bremen nur noch fünf magere Punkte und rutsche auf den zehnten Tabellenplatz ab.

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Vor allem die Abwehr der Norddeutschen verlor ohne Bargfrede ihre Stabilität, der defensive Mittelfeldspieler fehlte an allen Ecken und Enden. “Natürlich ist meine Position auf der Sechs dahingehend besonders wichtig. Dort kann man vieles organisieren und gefährliche Situationen schon in der Entstehung unterbinden”, so Bargfrede.

Schafft Werder wieder eine überragende Rückrunde?

Philipp Bargfrede ist also wieder an Bord, aber bedeutet das sofort auch wieder mehr Erfolg? Der 29-Jährige ist jedenfalls voller Optimismus, wenn er an die Rückrunde denkt. Bargfrede hat die mutigen Saisonziele längst noch nicht abgeschrieben: “Natürlich haben wir positiven Druck. Wir müssen deutlich mehr Punkte holen als in der Hinrunde. Aber wir haben ja schon in den letzten Jahren gezeigt, dass wir aufdrehen können in der zweiten Saisonhälfte. Einen solchen Lauf traue ich unserer Mannschaft auch diesmal wieder zu.”

Erstes Spiel in Hannover

In der vergangenen Saison sammelte Werder nach der Winterpause noch starke 27 Punkte. Damit käme Bremen diesmal am Saisonende auf 49 Zähler, das dürfte zum Einzug in die Europa League reichen. Um dieses Ziel aber nicht schon frühzeitig aus den Augen zu verlieren, sollte beim Rückrundenauftakt in Hannover (19. Januar) möglichst ein Dreier her.

Schafft Werder den Auftaktsieg?

Die Partie wird für Werder aber alles andere als leicht: Hannover steckt knietief im Abstiegskampf, hat sich in der Winterpause verstärkt und wird bis zum Umfallen kämpfen. Schon im Hinspiel kam Bremen gegen 96 zu Hause nur zu einem 1:1-Unentschieden. Auch die Buchmacher sehen die Begegnung sehr ausgeglichen: Bei Wetten.com ist Werder mit einer Quote von 2,40 nur hauchdünn in der Favoritenrolle.

 

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