Europa-Frust bei der Eintracht: Jetzt droht das Aus in der Gruppenphase!

Lüttich Eintracht 2-1

War nach dem 1:2 in Lüttich schwer enttäuscht: Frankfurts Trainer Adi Hütter. (Foto: foto2press)

So nah liegen die Dinge im Fußball manchmal beieinander: Als Frankfurts Filip Kostic am späten Donnerstagabend beim Auswärtsspiel in Lüttich in der Nachspielzeit die riesige Chance zum Siegtreffer hatte, wähnte sich die Eintracht schon mit einem Bein in der Zwischenrunde. Doch Kostic jagte den Ball am Tor vorbei – und im direkten Gegenzug trafen die Gastgeber mit der allerletzten Chance zum 2:1-Endstand. Dadurch hat sich die Konstellation in der Gruppe komplett verändert, auf einmal muss die Eintracht schwer um das Weiterkommen zittern. Die besseren Karten haben jetzt die Belgier. Die Hessen müssen nun schnell die Köpfe frei bekommen, am Sonntag wartet das schwere Auswärtsspiel in Freiburg.

“Dass die Ausgangsposition sich jetzt so zu unserem Nachteil entwickelt hat, das haben wir uns selbst zuzuschreiben”, ging Frankfurts Trainer Adi Hütter nach dem Match mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. In der Tat war die Niederlage in Lüttich extrem unnötig, denn die Eintracht hatte das Spiel über weite Phasen eigentlich im Griff.

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Frankfurt verteidigt viel zu naiv

Das Resultat ist auch deshalb so ärgerlich, weil ein Unentschieden für die Hütter-Elf ja vollkommen in Ordnung gewesen wäre. Aber statt das 1:1 in der Schlussphase abzusichern, stand die Eintracht viel zu offen. Ein langer Ball in der 94. Minute reichte, um die gesamte Frankfurter Abwehr in Verlegenheit zu stürzen.

Lestienne lässt Lüttich jubeln

Oularé legte per Kopf für Lestienne auf, der aus kurzer Distanz zum 2:1 für die Hausherren traf – Frankfurts Keeper Rönnow war ohne Chance. “Das war absolut unnötig. Wir müssen lernen, in solchen Momenten auch einfach mal klug zu verteidigen”, sagte Frankfurts Gelson Fernandes nach dem Schlusspfiff.

Eintracht nur noch Dritter

Durch die Niederlage in Lüttich ist die Eintracht jetzt auf den dritten Platz in der Gruppe F zurückgefallen. Gegen die Belgier steht ist direkte Vergleich nun komplett ausgeglichen (Frankfurt hatte das Hinspiel zu Hause ebenfalls mit 2:1 gewonnen), aber Lüttich hat ein leicht besseres Torverhältnis.

Spricht das Restprogramm für Standard?

Und auch das Restprogramm spricht nun eher für die Mannschaft von Trainer Michel Preud'homme. Standard spielt noch auswärts beim Tabellenletzten Guimaraes und empfängt am letzten Spieltag dann den FC Arsenal. Und es könnte sein, dass die Gunners den Gruppensieg dann schon sicher haben – in diesem Fall ist von Arsenal wohl deutlich weniger Gegenwehr zu erwarten.

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Die Eintracht muss also jetzt möglichst versuchen, auswärts beim FC Arsenal etwas mitzunehmen. Ein anschließender Heimsieg gegen Guimaraes wird ohnehin Pflicht sein. Gelingt dies nicht, dürfte die Frankfurt Europa-Reise in dieser Saison schon relativ früh enden.

2,50-Quote für einen Eintracht-Sieg in Freiburg

Bevor aber die entscheidenden Wochen in der Europa League anbrechen, geht es für Frankfurt zunächst mal in der Bundesliga weiter. Dort steht am kommenden Sonntag die Auswärtspartie bei den überraschend starken Freiburgern auf dem Programm. Für einen Auswärtssieg der Eintracht bietet Betway die starke Quote von 2,50 an.

 

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