Löw und sein Stürmerproblem: „Haben eben keinen Lewandowski“

Löw Lewandowski

Wünscht sich einen Weltklasse-Stürmer: Bundestrainer Joachim Löw. (Foto: foto2press)

Spätestens seit dem Karriereende von Miroslav Klose ist es ein offenes Geheimnis im deutschen Fußball: Die Nationalmannschaft hat ein massives Stürmerproblem. Daraus hat auch Bundestrainer Joachim Löw gemacht, als er auf der Pressekonferenz vor dem heutigen Testspiel gegen Russland (Anstoß ist um 20:45 Uhr, RTL überträgt live) auf seine Startformation in der Offensive angesprochen wurde. Löw nannte drei Stürmer, die er sich für das DFB-Team wünschen würde.

Gegen Russland werden wohl Serge Gnabry, Timo Werner und Leroy Sane das Angriffstrio bilden. Die drei Youngster haben bei der 1:2-Niederlage in Frankreich im Oktober einen guten Eindruck hinterlassen. Deswegen wird Joachim Löw ihnen wohl auch heute Abend in Leipzig das Vertrauen schenken: „Die Tendenz geht dahin, dass sie wieder beginnen.“

Löw hätte gerne Cavani, Suarez oder Lewandowski

Dass diese Sturmreihe für Löw aber nicht die optimale Lösung ist, machte der Bundestrainer unmissverständlich klar. Es fehlt in vorderster Reihe aktuell aber einfach an Alternativen mit Weltklasse-Format. „Es wäre wünschenswert, wenn wir diesen Topstürmer hätten, der in der Mitte alles vereint“, so Löw. Und dann gab der 58-Jährige auch gleich ein paar Beispiele: „Cavani, Suarez, Lewandowski. Es gibt diese Stürmer, die nicht nur vorn auf die Bälle warten. Stürmer, die sämtliche Qualitäten mitbringen.“

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Keine Lösung hat überzeugt

Fast schon mit einem Seufzen fügte Löw dann noch an: „Diesen Mittelstürmer von Weltklasse-Format haben wir gerade nicht. Deshalb müssen wir andere Lösungen finden.“ Und genau diese Lösung sucht Löw im Grunde schon seit vier Jahren. Er versuchte es mit mit Mario Götze und Timo Werner als „falsche Neun“, später reaktivierte er dann Mario Gomez oder stellte mit Sandro Wagner einen weiteren „Brecher“ ins Sturmzentrum.

DFB-Team weiterhin auf Bewährung

Ungeachtet der Personalprobleme spielt die Nationalmannschaft gegen Russland und am kommenden Montag gegen die Niederlande (Anstoß ist um 20:45 Uhr, die ARD überträgt live) weiter auf Bewährung. Vor allem Joachim Löw braucht in diesen Spielen dringend zwei Siege, um seinen zahlreichen Kritikern kein weiteres Futter zu geben. Die Nationalmannschaft hat in diesem Jahr schon sechs Spiele verloren und ist bei der WM kläglich in der Vorrunde gescheitert – beides ist einmalig in ruhmreichen Geschichte des deutschen Fußballs. Kein Wunder also, dass Löw und seine Spieler massenhaft Kredit verspielt haben.

Reus und Draxler fehlen gegen Russland

Fehlen werden gegen Russland übrigens die beiden Mittelfeldspieler Marco Reus und Julian Draxler. Reus – der sich seit Wochen in bestechender Form befindet – leidet an einer Fußprellung. Draxler reiste wegen eines Trauerfalls in der Familie ab. Beide werden am Montag gegen Holland im Kader zurückerwartet. Aber egal wer heute auf dem Platz steht: Gegen Russland ist die deutsche Nationalmannschaft mit einer Betsson-Quote von 1,32 der klare Favorit.

 

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