Nationalmannschaft: Löw beruft drei Debütanten in den Kader

Eggestein in der Nationalmannschaft

Er steht vor den beiden Länderspielen gegen Serbien und Holland mächtig unter Druck: Bundestrainer Joachim Löw. (Foto: foto2press)

Bundestrainer Joachim Löw hat am Freitag auf einer Pressekonferenz seinen Kader für die beiden Länderspiele gegen Serbien (20. März) und die Niederlande (24. März) bekanntgegeben. Mit dabei sind erstmals Maximilian Eggestein (Werder Bremen), Niklas Stark (Hertha BSC) und Lukas Klostermann (RB Leipzig). Löw rechtfertigte vor den Journalisten auch den Rauswurf der drei Bayern-Profis Müller, Boateng und Hummels.

Als Joachim Löw die Namen der 23 Nationalspieler für die Partien gegen Serbien und die Niederlande verkündet und dann die Fragerunde frei gegeben hatte, konnte man schon erahnen, was nun kommen würde. Natürlich interessierten sich die Pressevertreter mehr für die Ausbootung von Müller, Boateng und Hummels als für die drei Debütanten.

Löw rechtfertigt Entscheidung gegen Bayern-Trio

Löw war auf diese Fragen natürlich vorbereitet, wirkte aber trotzdem nicht souverän. Solch verdiente Spieler wie die drei Weltmeister von 2014 hätten es verdient, dass man ihnen gegenüber „schon auch ehrlich“ ist, so der Trainer. Es gehe darum, der nächsten Generation jetzt auf Wettkampfniveau die nötige Spielpraxis zu geben.

Müller, Boateng und Hummels hätten „nichts verbrochen“, aber die Ansage von Joachim Löw war dennoch klar: „Ich habe ihnen gesagt, dass ich die EM-Qualifikation und die EM-Endrunde ohne sie plane. Alles andere wäre ein Eiertanz gewesen.“

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Eggestein vor Länderspiel-Premiere

Zu den neuen Gesichtern gehören also die beiden Defensivspieler Niklas Stark und Lukas Klostermann sowie der Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein. Stark und Klostermann spielen beide eine herausragende Saison bei ihren Vereinen in Berlin und Leipzig, Eggestein ist der Shooting-Star bei Werder Bremen.

Der 22-Jährige wird von anderen Vereinen massiv umworben, angeblich sind die Verhandlungen mit Borussia Dortmund schon weit fortgeschritten. Die jetzige Berufung in die Nationalmannschaft dürfte den Preis für Eggestein weiter in die Höhe treiben.

Der deutsche Kader in der Übersicht

Am kommenden Mittwoch (20. März) steigt das erste Länderspiel im Kalenderjahr 2019, die Auswahl Serbiens wird dann in Wolfsburg zu Gast sein. Vier Tage später beginnt dann die Qualifikation zur Europameisterschaft 2020. Deutschland muss dabei mit dem Auswärtsspiel in Holland gleich eine schwere Aufgabe bewältigen.

Folgende 23 Spieler wurden für die beiden Matches berufen:

Tor: Manuel Neuer (Bayern München), Marc-André ter Stegen (FC Barcelona) und Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

Abwehr: Jonathan Tah (Bayer 04 Leverkusen), Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), Lukas Klostermann (RB Leipzig), Thilo Kehrer (Paris Saint Germain), Antonio Rüdiger (FC Chelsea), Nico Schulz (TSG Hoffenheim), Niklas Süle (Bayern München), Niklas Stark (Hertha BSC), Marcel Halstenberg (RB Leipzig)

Mittelfeld: Marco Reus (Borussia Dortmund), Julian Brandt (Bayer 04 Leverkusen), Joshua Kimmich (Bayern München), Maximilian Eggestein (Werder Bremen), Leon Goretzka (Bayern München), Ilkay Gündogan (Manchester City), Kai Havertz (Bayer 04 Leverkusen), Toni Kroos (Real Madrid)

Sturm: Leroy Sané (Manchester City), Timo Werner (RB Leipzig), Serge Gnabry (Bayern München)

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Neuer oder ter Stegen – wer steht im Tor?

Besonders spannend ist aktuell die Frage, welchen Torwart der Bundestrainer in den beiden Spielen aufstellen wird. Löw hatte noch vor kurzem betont, dass auch beim Kampf um die Nummer eins „die Karten neu gemischt“ seien. Manuel Neuer hat seinen Status als unumstrittener Stammtorwart jedenfalls verloren.

Während Neuer bei den Bayern seit über einem Jahr nach seiner Form sucht, liefert Marc-André ter Stegen fast wöchentlich Weltklasse-Leistungen beim FC Barcelona ab. Zuletzt leistete Neuer sich im Rückspiel gegen den FC Liverpool einen schweren Patzer, den Löw live im Stadion erlebte.

Keine Frage: Wenn der Bundestrainer es mit dem angekündigten Neuanfang wirklich ernst meint, muss die neue Nummer eins eigentlich ter Stegen heißen!

Gewinnt Deutschland die Gruppe C?

Die deutsche Nationalmannschaft trifft in der Qualifikationsrunde zur EM 2020 auf die Niederlande, Nordirland, Weißrussland und Estland. Trotz der Formkrise im Jahr 2018 ist das DFB-Team der klare Favorit auf den Gruppensieg. Bei Betsson gibt es dafür die attraktive Quote von 1,55.

 

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