Sparen wegen Corona: BVB-Profis sollen auf 20 Prozent Gehalt verzichten

BVB Gehalt Corona Gehaltsverzicht

Mats Hummels und seine Kollegen beim BVB sollen in der Corona-Krise auf bis zu 20 Prozent ihres Gehalts verzichten. Für die hoch bezahlten Profis sicherlich zu verschmerzen. (Foto: foto2press)

Wie kann der deutsche Profifußball durch die aktuelle Krise kommen, ohne seine gesamt Existenz in Bedrängnis zu bringen. Das Coronavirus hat für chaotische Zustände in den Vereinen gesorgt, die finanziellen Einbußen durch die Zwangspause sind schon jetzt enorm. Es fehlen die Einnahmen aus dem Ticketverkauf, aber vor allem fehlen die üppigen TV-Gelder. Parallel laufen aber die Fixkosten weiter, das kann nicht lange gut gehen. Borussia Dortmund muss beispielsweise pro Monat ein Gehaltsvolumen von etwa 13 Millionen Euro aufbringen. Beim BVB liegt deswegen jetzt ein Plan auf dem Tisch, der diesen Kostenpunkt senken soll. Im Fokus stehen vor allem die Spieler, die auf bis zu 20 Prozent Ihrer Einkommen verzichten sollen.

An einen regulären Trainingsbetrieb ist bei Borussia Dortmund derzeit nicht zu denken. Stattdessen hat der BVB seinen Profis jetzt diverse Fitnessgeräte in die Privathäuser geliefert, dazu gab es individuelle Trainingspläne von den Athletik-Trainern.

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Mannschaft kommt in kleinen Gruppen zusammen

Und dennoch kam am Montag fast der gesamte Kader am Signal Iduna Park zusammen – allerdings in Freizeitkleidung. In kleinen Gruppen und unter Beachtung des aktuellen Kontaktverbots hatte die BVB-Vereinsführung die Spieler in die Konferenzräume des Stadions eingeladen.

Auf der Tagesordnung stand nur ein Punkt: Welchen Beitrag können die Profis und die Funktionäre leisten, damit die Borussia die Corona-Krise ohne zu großen Schaden übersteht?

Fast alle Bosse verzichten auf Gehalt

Schon vor einer Woche war bekannt geworden, dass Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Lizenzspielerboss Sebastian Kehl auf einen Teil ihres Gehalts ab sofort verzichten. Nun haben auch Trainer Lucien Favre, Sportdirektor Michael Zorc und Marketingchef Carsten Cramer nachgezogen. Sie alle erhalten rund 20 Prozent weniger Gehalt – bis der Ball in der Bundesliga wieder rollt.

Werden die Bezüge der Spieler um 20 Prozent gekürzt?

Nun erwartet der BVB offenbar auch von seinen Profis einen ähnlichen Schritt. Wie die Bild-Zeitung und die Ruhr Nachrichten übereinstimmend berichten, haben die Bosse den Spielern verschiedene Modelle aufgezeigt. Diese sollen jetzt mit den Familien und Beratern besprochen werden.

Konkret geht es darum, dass sämtliche Spieler ebenfalls auf bis zu 20 Prozent ihres aktuellen Gehalts verzichten sollen. Insgesamt sind die Planungen sehr davon abhängig, ob und vor allem wann die laufende Saison noch zu Ende gespielt werden kann. Dazu berät am Dienstag die Deutsche Fußball-Liga (DFL) in einer Krisensitzung.

Auch in Bremen werden die Profis auf Geld verzichten

Ähnliche Überlegungen gibt es bei fast allen anderen Bundesliga-Clubs, beispielsweise bei Bayern München, Werder Bremen, Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg. Vor allem die wirtschaftlich ohnehin angeschlagenen Bremer könnten durch die Corona-Krise in eine sehr gefährliche Lage rutschen.

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“Wir werden jetzt alle zusammen einen spürbaren Beitrag leisten. Der Mannschaftsrat ist auch schon von sich aus auf uns zugekommen. Die grundsätzliche Bereitschaft ist auf jeden Fall”, so Werders Geschäftsführer Frank Baumann zum Thema Gehaltsverzicht.

Saison-Abbruch immer realistischer

Dass die Bundesliga noch vor dem Sommer fortgesetzt werden kann, glaubt fast kein Experte mehr. Aktuell deutet vieles sogar darauf hin, dass die laufende Spielzeit 2019/2020 abgebrochen werden muss und erst im Herbst wieder der Ball rollen kann – auch dann nur mit sogenannten Geisterspielen.

 

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