Vertrag verlängert: Bochum will mit Dutt in die erste Bundesliga

Dutt Bochum Vertrag

Robin Dutt bleibt Trainer des VfL Bochum. (Foto: foto2press)

Wer hätte gedacht, dass der emotionale Kultclub VfL Bochum und der nüchterne Analytiker Robin Dutt einmal so gut zusammenpassen? Jetzt hat der Zweitligist aus dem Ruhrgebiet den Vertrag mit dem Cheftrainer bis zum 30. Juni 2020. Das Ziel des VfL ist klar: die Rückkehr in die erste Bundesliga – möglichst schon in dieser Saison.

Als der VfL Bochum zu Beginn dieses Jahres seinen Trainer Jens Rasiejewski samt Sportvorstand Christian Hochstätter vom Hof jagte, war guter Rat teuer. Der Beginn einer Rückrunde ist so ziemlich der unangenehmste Zeitpunkt, um plötzlich auf einen neuen Coach setzen zu müssen. Die Wintervorbereitung ist vorbei, die zweite Halbserie hat schon begonnen. Der VfL – damals in akuter Abstiegsgefahr – konnte sich keinen Fehlgriff erlauben.

Robin Dutt war ein Glücksgriff für den VfL

Der heutige Sebastian Schindzielorz formulierte es neulich in einem TV-Beitrag so: „Wir brauchten einen Trainer, der die Liga kennt, ein gewisses Selbstvertrauen mitbringt und eine klare Fußballphilosophie vertritt.“ Am Ende fanden die Bochumer Verantwortlichen Robin Dutt – und der schlug voll ein. Zwischenzeitlich blieb der VfL in der Rückrunde neun Spiele in Folge ohne Niederlage und schloss die Saison schließlich auf Platz sechs ab.

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Rückkehr in die erste Liga ist das Ziel

Auch in dieser Spielzeit läuft es gut für die Bochumer, nach neun Spieltagen liegt der VfL nur drei Punkte hinter einem Aufstiegsplatz. Bei den Wettanbietern ist der VfL neben Köln, dem HSV und Union Berlin einer der großen Favorit auf den Aufstieg. Und auch wenn es in Bochum niemand klar aussprechen will: Natürlich ist die Rückkehr des VfL Bochum in die erste Bundesliga das erklärte Ziel. Denn genau da gehört der Verein, der in den Jahren 1997 und 2004 unter den Trainern Klaus Toppmöller und Peter Neururer sogar im UEFA-Cup spielte, nach dem eigenen Selbstverständnis hin.

„Erfahrung, Ruhe und Fachkompetenz“

Der Erstliga-Traum soll nun also mit Robin Dutt wahr werden. Schindzielorz ist jedenfalls voll des Lobes: „In der Jahrestabelle 2018 hat keine Mannschaft aus der 2. Bundesliga zum jetzigen Zeitpunkt mehr Punkte geholt als der VfL, was zum großen Teil der Verdienst von Robin Dutt ist, aber auch der seines Trainerteams, mit dem er wunderbar harmoniert. Der VfL verfügt über eine klare Spielidee, die Mannschaft tritt stabil auf.“ Dutt habe den VfL durch „Erfahrung, Ruhe und Fachkompetenz“ wieder in die Spur gebracht. Der Lohn ist ein neuer Vertrag bis zum Sommer 2020.

Kann Bochum den HSV am nächsten Spieltag schocken?

Am nächsten Spieltag wird sich zeigen, ob der VfL Bochum wirklich schon in dieser Saison um den Aufstieg mithalten kann – dann geht es zum Topspiel gegen den HSV. Bochum ist in dieser Partie klar der Underdog, für einen Auswärtssieg des VfL gibt es bei Betsson die starke Quote von 3,80.

 

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